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Das Wort Pheromone kommt – wie könnte es eigentlich auch anders sein, aus dem Griechischen und lässt sich sehr grob aus 2 Wörtern ableiten: pheran und auch das zweite Wort, horman. Die beiden Worte zusammengenommen ergeben das Wort: Träger der Erregung, und das klingt schon einmal saftig – sexuell, nicht wahr. Aber ganz so schmuddelig wird es beim Thema Pheromone nicht, das ist versprochen. Keine Angst, denn Pheromone können nur gefährlich sein, wenn man sie nicht bewusst wahrnimmt. Also immer. Das war natürlich ein kleiner Scherz. Pheromone bringen also Klarheit darüber, wem man seine kostbare Zeit schenken sollte und wem besser nicht. Das ist die blanke Wahrheit, denn: Wessen Pheromone unseren nicht entsprechen, dem geben wir genau gar keine Chance, uns besser kennenzulernen. Das ist schon einmal wirklich unbestritten wahr.  Pheromone sind also mit große Hoffnungsträger für die Weiterentwicklung der Menschen und der gesamten Evolution. Wie das bei vielen anderen Stoffen der Fall ist, können sie künstlich hergestellt werden und tun dann so auch ihre Wirkung am Menschen. Als Parfum getragen sind diese Pheromone wesentlich teurer als die natürlichen, die uns gewissermaßen null bis vierundzwanzig Stunden gratis zur Verfügung stehen und die wir quasi ohne dass wir es merken immer wieder für unsere persönliche Weiterentwicklung nutzen können. Nicht nur sexuell, auch menschlich gesehen. Denn auch Freundschaften nicht-sexueller, also platonischer Art, können leichter über gewisse Lockstoffe geschlossen werden. Dann ist es quasi die Lockstoff-Sympathie, die uns leitet, etwas zu tun, was wir bei anderen Menschen nicht tun würden: Umarmen, abbusseln, et cetera. Es ist ein ewiges Spiel um die Biologie, die Natur in uns, mit Wissenschaft kommen die Pheromone im Körper erst in Berührung, wenn sie ausgiebig untersucht werden sollten, was sie zuweilen natürlich von qualifizierten Forschern, die genügend Forschungsgelder bekommen, auch werden.

Aber Moment! Pheromone, müssen sie wirklich denn so kostspielig untersucht werden? Genügt es nicht zu sagen, dass sie Menschen natürlich aus freien Stücken produzieren und nur selbst nicht wahrnehmen können? Genügt das denn nicht, muss man wirklich immer den wissenschaftlichen Schritt gehen? Ja, man muss. So steht es im Natur-Gesetz. Nein, das nicht. Eben stellt die Wissenschaft, seit es sie gibt, ihre eigenen Regeln auf, die mit der Natur an sich nichts zu tun haben (müssen). Aber braucht nicht die Wissenschaft die Natur und umgekehrt. Warum gibt es dann „Naturwissenschaften“? Und was haben die Pheromone damit zu tun? Das ist eine spannende Geschichte und sicher untersuchenswert. Natürlich mit wieder Unmengen an Forschungsgeldern.

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